
Vor genau 2 Jahren wurde hier der erste Artikel veröffentlicht (den es inzwischen nicht einmal mehr gibt!).
Das ist doch mal ein Grund zu feiern!
Seit diesen 2 Jahren hatte ich ca. 800 Besucher auf meiner Homepage (ist schwer zu messen, da ich nichts tracke).
Der meistgefragteste Artikel war dieser hier.
Das meistgeschauteste Video war dieses.
Der RSS Feed wurde von mehr als 200 Leuten abonniert.
Insgesamt haben mich über 80 e-mails erreicht, in denen ich Hinweise, Lob und Kritik fand.
Vielen Dank!
Wenn jemand noch etwas los werden möchte, dann nicht's wie rein damit in eine e-mail an admin@tuximail.de.
Anlässlich der aktuellen Debatte um die geplante
Drossel der Telekom, möchte ich hier kurz ein kleines Programm vorstellen.
Eigentlich ist das Programm eher dazu gedacht, den Internetverbrauch, also den Down- und Upstream einzelner
Anwendungen, zu regulieren, was sich vorallem bei einer schwachen Internetleitung, wie etwa bei UMTS, anbietet.
Dort kann sonst oft parallel zu einem Download nichts mehr im Internet gemacht werden, weil der Download
den kompletten Traffic beansprucht.
Allerdings kann das Tool auch sehr gut dazu verwendet werden, die geplante Drosselung der Telekom auf 384 kbit/s,
zu simulieren.
Das Programm wird in der Konsole mit folgenden Parametern aufgerufen: trickle -d downloadbegrenzung in KB/s -u uploadbegrenzung in KB/s Programm.
Da die Angaben für die Begrenzung des Up- und Downloads in KB/s erfolgen, muss man die 384 kb/s
also durch 8 teilen und erhält somit 48 KB/s.
Um also im Firefox mit "der Drossel" zu surfen, startet man das Programm mit folgenden Parametern:
trickle -d 48 -u 8 firefox. Den Upload von 64 kb/s habe ich fiktiv gewählt, da ich keine
Angaben zur Uploaddrosselung finden konnte.
Es bietet sich natürlich an, die aktivitäten im Browser parallel in einem nicht gedrosselten durchzuführen,
um den Unterschied direkt zu merken.
Heute hatte ich unter Xubuntu 13.04 plötzlich eine 92%ige CPU - Auslastung, verursacht durch
pulseaudio, wie mir top verriet.
Ein Neustart des Systems verschaffte keine Abhilfe und somit suchte ich einen Weg, das ganze wieder auf einen
normalen Level zu bringen.
Der Versuch, die config Dateien aus ~/.config/pulse/ zu entfernen, um die Einstellungen auf Null zurückzusetzen,
brachte leider keine Besserung.
Als ich jedoch in der Datei /etc/pulse/daemon.conf die Werte von ; high-priority und ; realtime-scheduling
auf no gesetzt und anschließend mein System neugestartet hatte, war die CPU Auslastung beim laufenden
System wieder bei 1%.
Da dieses Problem auf einem Gerät aufgetreten ist, mit dem ich sowieso keine Musik o.ä abspiele, ist diese Lösung
akzeptabel. Sollte jemand dieses Problem auf seinem Media - PC haben, dürfte diese Lösung eher unzureichend
sein.
Seit einem Update konnte mein XBMC 11(auf Basis von Ubuntu 12.10) heute plötzlich keine DVDs mehr abspielen.
Die DVD wurde gemountet und XBMC begann sogar, den Film abzuspielen, doch sobald das erste File aus VIDEO_TS zu Ende war (leider
ist das bei den meisten DVDs der Hinweis zum JuSchG), fror der Player einfach ein. Ein abspielen mit Totem, dem hauseigenem Player
von Ubuntu, funktionierte tadellos.
Die Internetrecherche zu diesem Problem brachte leider sehr wenig an den Tag, die meisten Leute haben einfach nur die Codecs nicht installiert.
Sollte also jemand überhaupt keine DVDs abspielen können - weder unter XBMC, noch unter seiner Linux Distribution - dann informiert man
sich am Besten einmal über die Codecs für sein System, wie etwa hier für Ubuntu
eine Anleitung zu finden ist.
Mein Problem lag allerdings auch im Bereich der Codecs. Wie sich herausstellte, öffnete sich der betriebssystemunabhüngige Abspieldienst
dvdplayer von XBMC beim Start nicht.
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Eine eingebaute 1 TB Festplatte ist heutzutage wirklich nichts besonderes mehr. Doch so groß eine solche
Kapazität auch klingen mag, die Platte ist schneller voll, als man denkt.
In Wahrheit ist da normalerweise jedoch noch einiges an Plattenplatz vorhanden. Die 400-seitige PDF, die man in 8 Monaten nie gelesen hat,
die Images von Ubuntu 8.04 - 11.04, sowie der Ordner Namens musik_die_ich_nicht_mag, können sicherlich bedenkenlos entfernt werden.
Die Sicherung der Doktorarbeit, an der man gerade schreibt oder das Backup des Zweitrechners sind dagegen zu wichtig um der Löschwut für
mehr Speicherplatz zum Opfer zu fallen.
Das Problem an der Sache ist nur, eben jene unnötige Speicherfresser zu finden, den eine große Platte wird leider auch schnell
unübersichtlich.
Hier verschafft das Tool filelight schnelle Abhilfe. In den gängigen Linux - Distributionen, findet man das Programm in den
Repositories.
Nach der Installation kann es sofort gestartet werden.
In Form eines Kreisdiagramms wird einem hier nun die Festplatte angezeigt.
Ein grüner Abschnitt zeigt den belegten Speicherplatz an, während der weiße für freien Speicherplatz steht.
Unter dem Diagram kann man in Prozent angegeben nachlesen, wie viel Prozent den nun belegt sind.
Abgesehen von der Darstellung in einem Kreisdiagramm, bekommen wir hier allerdings nichts angezeigt, was man mit dem Befehl
df -h nicht auch hätte herausfinden können.
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